GHS-Kennzeichnung

GHS im Betrieb Seit dem 1. Juni 2017 dürfen zwar nur noch Stoffe und Gemische mit GHS-Kennzeichnung verkauft werden, doch innerbetrieblich können noch z. B. nicht verbrauchte Stoffe und Gemische, die nach den EG-Richtlinien gekennzeichnet sind, vorhanden sein.

Einstufung und Kennzeichnung In der GHS-Verordnung sind sogenannte Gefahrenklassen beschrieben, z.B. entzündbare Flüssigkeiten. Der Hersteller oder Inverkehrbringer von Chemikalien muss ermitteln, welche Gefahrenklassen auf „seinen“ Stoff oder Gemisch zutreffen. Diese Angabe gehört zur Einstufung. Insgesamt gehören zur Einstufung

  • Gefahrenklasse,
  • Gefahrenkategorie,
  • Gefahrenhinweis/e (H-Sätze).

Aus der Einstufung wird dann abgeleitet, was auf dem Etikett stehen muss. Das ist die Kennzeichnung. Es gibt folgende Kennzeichnungselemente:

  • Piktogramme,
  • Signalwort,
  • Gefahrenhinweise (H-Sätze),
  • Sicherheitshinweise (P-Sätze).

Betriebsanweisungen In Betriebsanweisungen sollten die GHS-Piktogramme verwendet werden. Wenn in Ausnahmefällen noch Gebinde mit alter Kennzeichnung versehen sind, kann eine Betriebsanweisung mit diesen Gefahrensymbolen und Hinweisen weiter verwendet werden.
Ausnahmen können nach TRGS 201 „Einstufung und Kennzeichnung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen“ insbesondere

  • Originalgebinde,
  • Rückstellmuster,
  • Laborpräparate
    oder
  • selten benötigte Chemikalien im Lager

sein, für die sich keine zusätzlichen relevanten Sicherheitsinformationen ergeben haben und deshalb keine Umetikettierung auf GHS erfolgt ist.

Gefahrstoffverzeichnis Im Gefahrstoffverzeichnis muss gemäß Gefahrstoffverordnung die Einstufung (oder Angaben zu den gefährlichen Eigenschaften) angegeben werden.

Zur Einstufung gehören folgende Angaben:
-Gefahrenklasse
-Gefahrenkategorie
-Gefahrenhinweis/e

Die Einstufung steht im Sicherheitsdatenblatt in Abschnitt 2.1. Inhaltsstoffe bei Gemischen stehen in Abschnitt 3 des Sicherheitsdatenblatts.

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