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Institut für
Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit

 
 
 
 
 
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Gefährdungsbeurteilung in einer Arztpraxis

 
 
Eine der wesentlichen organisatorischen Maßnahmen ist neben der sicherheitstechnischen und betriebsärztlichen Betreuung die Gefährdungsbeurteilung. Die Gefährdungsbeurteilung in der Arztpraxen sind vielfältig und umfassen Infektionsgefährdung, Schnitt- und Stichverletzungen, psychische Belastung, ionisierende Strahlung und nicht zuletzt die Gefährdung durch Gefahrstoffe.

Neben den Unfällen stellen die langsam eintretenden Gesundheitsschäden wie Erkrankungen der inneren Organe oder Hautkrankheiten durch Gefahrstoffe ein Problem dar. Sie werden vielfach übersehen oder zu spät erkannt. Oft können dann besonders geschätzte und qualifizierte Mitarbeiter ihre Tätigkeit in der Praxis nicht weiter ausüben. Darüber hinaus fühlen sich Praxisinhaber durch die Vielzahl nicht kleinbetriebsgerechter Vorschriften im Arbeitsschutz überfordert.
Wichtig ist, dass der Arzt einige organisatorische Dinge regelt, seine Mitarbeiter beteiligt und externe Hilfe in Anspruch nimmt.
Dann läuft vieles besser, als wenn er sich als Einzelkämpfer betätigt.

Der Schwerpunkt wird auf die Gefährdungen durch Gefahrstoffe und die Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung gelegt.

Der Unternehmer im Kleinbetrieb benötigt praxisgerechte Unterstützung.




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